Zurück ins (Home) Office.

Die Überschrift erinnert mich an zurück in die Zukunft. Auch bei der neuerlich in den Fokus rückenden, mobilen Arbeit im Homeoffice, nicht zu verwechseln mit der Telearbeit, kommen ein paar Herausforderungen auf die ArbeitnehmerInnen zu. Auch das ist eine Lehre der vergangenen Monate.

Meine persönliche Sicht auf das Thema Homeoffice ist nämlich realitätsfern, denn ich arbeite, mit kurzen Unterbrechungen, seit meinem Uni Abschluss im (Home) Office. Flexibilität ist einer der treibenden Faktoren meines Arbeitsalltags. Ich gebe zu, oft ist es ein Café, ein Coworking Space oder auch das Büro befreundeter Unternehmer gewesen. Fest steht, mein Büro kennt keine räumliche Grenze – warum auch?

Aktuelle Situation.

Die derzeitige Situation ist für uns alle neu. Die neuen Arbeitswelten werden in rasanter Geschwindigkeit zur Realität. Sie sind im nächsten Moment nicht mehr wirklich „neu“. Super, wenn wir uns schon eine Zeit lang damit auseinandergesetzt haben, ansonsten springen wir gemeinsam ins kalte Wasser… Das soll auch noch gesund sein, weiß nicht nur Wim Hof (Youtube Link). In dem Chaos an Richtlinien, Vorgaben, Kurzarbeit und ganz neben bei, dem Unter-einen-Hut bringen von Job, Zuhause und Familie, droht Resignation. Das Arbeitsrecht wird auf den Prüfstand gestellt; wie seiner Zeit manipulierte Diesel Motoren. Davon habt ihr bestimmt auch gehört oder ?

Tief durchatmen..

Halt halt! Nicht so schnell, erst mal tief durchatmen. Jetzt kommt es darauf an auf sich selbst aufzupassen. Das Wort Balance geistert durch die Medien. Morgenrituale zum besseren Einstieg in den Arbeitstag. Aufstehen, Meditation, kurz einen frisch gepressten Zitronensaft mit Wasser verdünnen, die Stretchingroutine genießen, auf die Atmung achten – klingt ganz einfach. Habe ich mir hart antrainiert. Zu einem Ritual werden Dinge, die 21 Tage lang jeden Tag aufs Neue, in den Alltag eingeflossen sind. Der Mensch, das Gewohnheitstier. Mir hilft diese Routine jedenfalls um meine kreativen Geister zu wecken. Bewegung und frische Luft am Mittag. Der Spaziergang befreit Körper und Geist von den ersten Herausforderungen am Schreibtisch. Generell wirkt dieser Tage vieles angespannter, da liegt es an uns die Panik abzustreifen und uns die kuschelige Decke der Achtsamkeit überzustreifen. Na, wird’s schon warm?

Wer sich alleine fühlt…

Wer sich alleine am heimischen, Wohn-, Küchen- oder Esstisch im Gartenhäuschen, bei den Nachbarn oder in den eigenen vier Wänden wiederfindet und fragt was hier eigentlich gerade passiert, diesen Menschen rate ich – erst mal tief durchatmen, dabei aufstehen – natürlich. Am besten das Ganze Prozedere mehrfach täglich wiederholen. Heute, mehr denn je, zählt der Moment. Dinge Schritt für Schritt abarbeiten, Listen führen, sich Pausen gönnen, kräftig Lüften, kurz mal gen Himmel strecken. Am Ende entscheiden wir alle selbst wie unsere Einstellung ist. Warum nicht einfach morgens schon mit einem Lächeln auf den Schreibtisch zu gehen. Wir schaffen das – gemeinsam.

come stand with us. euer Jannik